Brand mehrerer Fachwerkhäuser in Spalt

Veröffentlicht am 05.05.2018
© Ralph Goppelt
© BRK Südfranken/Meier
© Ralph Goppelt

SPALT - Am Freitagabend des 04.05.2018  kam es in der Altstadt von Spalt zu einem  größeren Brandereignis.

 

Gegen 18 Uhr erreichten die ersten Notrufmeldungen über einen Wohnhausbrand, die ILS Mittelfranken Süd. Die ersten, bereits wenige Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes, konnten den Vollbrand einer Scheune sowie eines weiteren Wohnhauses bestätigen. Aufgrund der Lageänderung wurden neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Spalt, noch weitere Wehren aus Pleinfeld, Enderndorf, Obererlbach, Wasserzell sowie im späteren Verlauf Georgensgmünd nachalarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr sowie des massiven Löschangriffs, beschädigte das Feuer letzendes zwei Wohnhäuser und einen angrenzenden Fachwerkstadel.

 

Der Rettungsdienst, welcher ebenfalls mit einer größeren Anzahl an Einsatzkräften vor Ort war, versorgte insgesamt vier Patienten, drei davon bedurften einer weiterführenden Versorgung in einer Klinik. Neben dem Regelrettungsdienst, befanden sich eine Vielzahl an ehrenamtlichen Einsatzkräften des BRK aus Georgensgmünd, Roth, Abenberg, Gunzenhausen sowie der Johanniter Unfallhilfe aus Schwabach im Einsatz. Neben der Absicherung der Löscharbeiten stellten sie die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken sicher.

 

Aufgrund der engen Bebauung im Altstadtbereich und der hohen Brandlast der historischen Gebäude gestalteten sie die Löscharbeiten äußert Personal- und zeitaufwändig. Erst gegen 21 Uhr konnte das Feuer weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch verblieb eine Brandwache noch bis zum Samstagmorgen vor Ort. Bereits am Samstagnachmittag mussten nochmals kleinere Löscharbeiten durch die Feuerwehr Spalt an der Brandstelle durchgeführt werden. Zur weiträumigen Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde seitens der Einsatzleitung das THW aus Roth angefordert. Neben dem Fachberater, waren hier sechs Fahrzeuge des THW im Einsatz. Insgesamt befanden sich etwa 130 Feuerwehr- sowie weitere 35 Rettungsdiensteinsatzkräfte am Einsatz. Zu Koordination und Unterstützung der Ortsfeuerwehren, waren die Unterstützungsgruppen Örtliche Einsatzleitung, sowie die UG Atemschutz/ABC des Landkreises Roth eingesetzt.

 

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei, war das Feuer gegen 18:00 Uhr zunächst in einer Scheune in der Turmgasse ausgebrochen, ehe es auf die übrigen Gebäude übergriff. Noch am Abend nahm die Kripo Schwabach vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf rund eine Million Euro. Für Übersichtsaufnahmen vom Schadenort, wurde zudem ein Polizeihubschrauber angefordert.

 

 

 

 

 

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